Die Schulausgangsschrift in der Schule

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Die Schulausgangsschrift in der Schule

Mit der Hand schreiben ist eine komplexe, kognitive und ganzkörperliche Leistung.

Um eine Handschrift zu entwickeln, bedarf es neben einer Orientierungshilfe, der Schriftvorlage, viel Geduld und Zeit sinnvollen Übens. Es geht vor allem darum, solche Bewegungen zu erlernen, die gut lesbare Formen und flüssiges Verbinden von Buchstaben unterstützen.

Schreibenlernen ist das erste Handwerk, das sich die Kinder in der Grundschule aneignen. Eine Geringschätzung dieses Handwerks kann schwerwiegende Folgen für den nachfolgenden Lernprozess haben.

Der Lehrer als sein „Handwerksmeister“ ist Vorbild und Fachmann zugleich. Er muss wissen, worauf es in diesem Prozess ankommt. Vor allem sollte er selbst die Schrift in Form und Bewegung beherrschen.

In der Lehrerausbildung und in der Folge auch im Unterricht wird die Notwendigkeit einer didaktisch gut durchdachten Vermittlung des Schreibenlernens meist ignoriert. 

In dem nunmehr über 50 jährigen bewährten Konzept zum Schreibenlernen mit der Schulausgangsschrift wird eine enge Koordination mit dem Lesenlernen ermöglicht. Die Schüler beginnen sofort mit einer gebundenen formklaren und flüssigen Schreibschrift. Der Umweg über das Nachmalen der Leseschrift wird überflüssig, das schwierige Umlernen bleibt den Kindern erspart.

Als Sonderpädagogin und Integrative Lerntherapeutin weiß ich aus eigener Praxis, welche positiven Auswirkungen das Schreibschriftschreiben auf die Rechtschreibung, das Lesen, den sprachlichen Ausdruck und nicht zuletzt auf die Persönlichkeit des Kindes hat.

Meine Vision ist es, die Schulausgangsschrift wieder verbindlich als Erstschrift in allen Schulen einzuführen.

 

 

By | 2019-12-22T11:49:58+00:00 April 28th, 2015|Allgemein|0 Comments

Der Autor

Nach langjähriger beruflicher Praxis in der Schule möchte ich nun Kindern mit Herausforderungen im Lernen helfen, ihren Schulalltag erfolgreich zu meistern.

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